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Institutsgeschichte

Das Deutsche Institut wurde im Jahre 1973 als Teil der Abteilung für Fremdsprachen und Literatur der Fakultät für Geisteswissenschaften gegründet. 1975 entstand hieraus das Institut für Deutsche Sprache und Literatur, welches seit 1984 ebenso Teil der Fakultät für Fremdsprachen und Literatur ist und am 1. August 1997 seinen Namen zu Institut für Deutsche Sprache und Kultur änderte.

Seit 2002 wird ein Masterstudium angeboten, in welchem 2003 die ersten Studenten immatrikuliert wurden.

Für die Fremdspracheninstitute der Universitäten Taiwans ist „kultureller Austausch“ traditionell das wichtigste Ziel. Es soll durch eine Ausbildung in den Bereichen Hören, Lesen, Sprechen, Schreiben und Übersetzen erreicht werden. Da sich die Lernumgebung und die grundlegenden Lernbedingungen des Instituts für Deutsche Sprache und Literatur stark von denen des Instituts für Englische Sprache und Literatur (oder des Instituts für Fremdsprachen) unterscheiden, stellt sich natürlich die Frage, wie durch die Sprachausbildung ein solcher „kultureller Austausch“ erreicht werden kann.

Ziel des Studiengangs ist (unserer Meinung nach) nicht nur, in den vier Studienjahren sprachliche Fähigkeiten zu erwerben, sondern ebenfalls die Aneignung grundlegender Kenntnisse der deutschen Kultur. Hierdurch soll auf eine zukünftige Beschäftigung unter anderem in den Bereichen der deutschen Literatur, Philosophie, Politik und Pädagogik vorbereitet werden. Auch bei der Einstellung unserer Lehrkräfte haben wir seit 1987 auf dieses Ziel großen Wert gelegt.

Zurzeit gibt es im unseren Institut 11 vollzeitige Lehrkräfte und 11 Teilzeitlehrkräfte. Drunter sind 16 Taiwaner und 6 deutschsprachige Lehrkräfte. Die Fachgebieten unserer Professoren umfassen: Literaturwissenschaft, Komparatistik, Deutsch als Fremdsprache, Pädagogik, Politologie und Wirtschaft.

Das Konzept des Instituts basiert auf einem sorgfältig ausgearbeiteten Konzept. Das Institut soll sich in eine Wiege der Erforschung deutscher Kultur entwickeln und das Studium der Fremdsprachen auf eine kulturelle sowie akademische Ebene bringen.

Offizielle Umbenennung

Im Jahr 1997 wurde der Institutsnamen von „Institut für Deutsche Sprache und Literatur“ zu „Institut für Deutsche Sprache und Kultur“ umbenannt. Seit der Umbenennung verfolgt das Institut den Plan, sich in seiner Entwicklung deutlich von anderen Deutschinstituten in Taiwan abzugrenzen, in der Hoffnung, dass unterschiedliche Curricula der Institute sich ergänzen und zu einem positiven Wettbewerb führen können.

Mit seiner Gründung hat sich das Institut als Ziel gesetzt, eine akademische Plattform für den Austausch deutscher Geistes- und Sozialwissenschaften innerhalb der wissenschaftlichen Kreise in Taiwan zu werden. Diese Einstellung hat sich als eine ausgesprochen erfolgreiche Strategie bewährt, da sie nicht nur dazu beiträgt, den Horizont der Studenten zu erweitern, sondern sie außerdem den Dozenten die Möglichkeit bietet, an fächerübergreifender Zusammenarbeit teilzunehmen.

Deutschland hat unter anderem in den Bereichen der Geisteswissenschaften, Technologie, Jura, Philosophie, Musik und Kunst sehr viel zur Weltkulturgeschichte beigetragen und sie stark beeinflusst. Auch spielt es seit der Wiedervereinigung im Jahre 1990 auch in der internationalen Gemeinschaft eine immer wichtigere Rolle. Von dem Vorantreiben der europäischen Integration, der erfolgreichen Einführung des Euros und der aktiven Mitwirkung am internationalen Geschehen bis hin zur Annahme einer moderaten Schiedsrichterfunktion in internationalen Konflikten hat Deutschland seine Bedeutung auf der internationalen Bühne weitreichend verdeutlichen können.

 

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