本系成立於民國六十二年,惟當時隸屬於文學院外國語文學系,而稱德國語文學組。 民國六十四年奉准成立德國語文學系( Department of German Language and Literature ), 民國七十三年起,隸屬於外國語文學院迄今。民國八十六年八月一日起,奉准更名為 德國文化學系(Department of German Language and Culture)。民國九十一年通過成立德國文化學系碩士班(Graduate Program, Department of German Language and Culture),並奉准於九十二學年度開始招生。

「文化交流」為國內大學設置外語學系的傳統首要目標,並以訓練聽、讀、說、寫的能力來達到此目標。然而,以德文系為例,其學生與英文系(或稱外文系)學生的學習環境和基本條件相距甚遠,學習對象又十分不同,如何落實「以聽讀說寫達文化交流」之目標?

由於希望讓本學系的學生在短短四年的大學生涯裡能習得紮實的德語能力,同時又能獲得有關德國文化的專業基礎知識,以奠定日後從事德國文學、哲學、政治、教育、社會等領域研究的興趣和能力,本系自一九八七年以來,在師資的聘任上即朝此目標進行。本學系今日的師資結構也相當程度地呈現出這樣的理想:本國籍專任老師計有九位,三位德國文學博士,兩位德語語言教學博士,一位語言學教師,一位德國政治學博士,一位德國教育學博士,一位德國商學碩士;而兩位專任德籍老師中,一位是漢學博士,另一位則是應用語言學博士。這樣的陣容不僅在台灣所有德文系裡,甚至在所有的外語學系裡都難得一見。並非本系刻意標新立異,這樣的作法背後其實有一個深思熟慮的理念:本系同仁期望使本系成為一個德國文化研究的搖籃;希望將本系的外語學習提升到文化與學術的層次。本系之能奉准將「德國語文學系」更名為「德國文化學系」即為此理想獲得校內外同仁和教育部認可的證明。從更名那天開始,本系所籌擬多時的德國文化學系碩士班也將與現有各德文系的碩士班之發展方向有清楚的區隔。這點並不意味著,本系對其他德文系的碩士班有較低的評價;相反地,本系認為如此各有所長的碩士班正能以互補的方式進行良性競爭。本系碩士班成立之後,將會成為台灣留德人文社會科學學界交流的一個學術平台,而這點對本校的發展絕對是一個利多的面向,不但能增廣同學的視野,也能提供老師參與科際整合的場域。

就世界文化史而言,德國在人文、科技、典章制度、哲學、音樂、藝術等領域的貢獻良多,影響極鉅。一九九O年德國統一,在國際社會扮演的角色日益重要。從推動歐洲整合,成功的推出歐元,甚至積極參與國際事務乃至於在國際爭端中適度的扮演仲裁者,德國均充份展現它在國際舞台上的重要性。而國際社會也紛紛掀起研究德國的熱潮,例如美國著名的喬治城大學(Georgetown University)便將原來的「歐洲研究所」更名為「德國及歐洲研究所」(Center of German and European Studies, School of Foreign Service)。

近年來,全國社會不斷推動各項改革,其中有關社會福利和選舉等部分,參考德國制度甚多。因此培養具有深厚德語能力、兼備專業智能的人才,使他們在兩國學術、文化交流、傳播、外交實務等方面有所發揮,即為本系碩士班之首要目標。總之,本碩士班的成立,確實符合國家社會的需求。

 

Die Abteilung wurde im Jahre 1973 als Teil des Instituts für Fremdsprachen gegründet. 1975 wurde die Abteilung in ein Institut umgewandelt, und zwar in das Institut für Deutsche Sprache und Literatur. 1984 wurde dann formell die Fakultät für Fremdsprachen gegründet, zu der seitdem auch das Institut für Deutsche Sprache und Literatur gehört.

1997 wurde das „Institut für Deutsche Sprache und Literatur“ in „Institut für Deutsche Sprache und Kultur" umbenannt. 2002 wurde ein MA-Studiengang eingerichtet, für den im Jahr 2003 die ersten Studenten akzeptiert wurden.

Der „Kulturaustausch" ist das traditionelle Hauptziel der Institute für Fremdsprachen einheimischer Universitäten, ein Ziel, dass durch die Schulung des Hör-, Lese-, Sprach- und Schreibverständnis realisiert werden soll. Doch wenn man sich die Deutschabteilungen ansieht, unterscheiden sich die Lernumgebung und die Rahmenbedingungen der Studierenden deutlich von denen der Englischabteilungen (oder der Abteilungen für Fremdsprachen), und die Lernobjekte sind ganz anders. Wie können wir das Ziel realisieren, „den kulturellen Austausch durch Hören, Sprechen und Schreiben zu erreichen"?

In der Hoffnung, es unseren Studierenden in deren sehr kurzen vierjährigen Universitätskarriere zu ermöglichen, sowohl fundierte Kenntnisse in der deutschen Sprachen als auch professionelle Grundkenntnisse der deutschen Kultur zu erlangen, und ihr Interesse und Fähigkeit für die zukünftige Forschung in der deutschen Literatur, Philosophie, Politik, Bildung und Gesellschaft zu entwickeln, achtet unser Institut schon seit 1987 sehr darauf, Dozenten einzustellen, mit denen man dieses Ziel realisieren kann.             

Unsere heutige Institutsstruktur spiegelt diese Vorstellung deutlich wider. Derzeit kommen neun der festangestellten Dozenten und Dozentinnen aus Taiwan. Fast alle haben Ihre Doktortitel in Deutschland erhalten: Drei Doktoren in Literaturwissenschaft, Zwei Doktoren in DaF-Bereichen, einen Doktor in Linguistik, einen Doktor und einen Doktor in Politik. Nur einer hat seinen Master der Wirtschaftswissenschaft gemacht. Dazu kommen zwei festangestellte Dozenten aus Deutschland, von denen ein Doktor in Sinologie und der andere Doktor in Angewandte Linguistik ist.           

Eine solche Kombination ist in Taiwan nicht nur für alle deutschen Fakultäten, sondern überhaupt für alle fremdsprachigen Fakultäten sehr selten. Dabei geht es der Abteilung aber nicht einfach darum anders zu sein, sondern es steckt ein durchdachter, rationaler Gedanke dahinter: Die Mitarbeiter der Fakultät wollen diese Fakultät zu einer Wiege der deutschen Kulturwissenschaft machen; sie wollen das Lernen der Fremdsprachen auf ein kulturelles und akademisches Niveau bringen.           

Dass das „Institut für Deutsche Sprache und Literatur“ in „Institut für Deutsche Sprache und Kultur" umbenannt werden konnte, ist ein Beweis dafür, dass dieses Ideal von Kollegen innerhalb und außerhalb der Schule sowie vom Kultusministerium angenommen wird. Seit dem Tag der Umbenennung hat sich der lange geplante Masterstudiengang unseres Instituts deutlich in eine andere Richtung entwickelt als die Masterstudiengänge anderer bestehender deutschen Fakultäten. Dies bedeutet nicht, dass unser Instituts den Masterstudiengängen anderer deutscher Fakultäten weniger Wert beimisst; im Gegenteil sind wir der Ansicht, dass die verschiedenen Masterstudiengänge mit ihren jeweiligen Stärken komplementär konkurrenzfähig sind.           

Nach der Einrichtung unseres Masterstudiengangs ist er zu einer akademischen Plattform für den Austausch mit taiwanischen Geistes- und Sozialwissenschaftlern in Deutschland geworden. Dies ist für die Entwicklung unserer Universität von großem Nutzen, denn dadurch wird nicht nur die Vision der Studenten erweitert, sondern auch den Dozenten eine Möglichkeit geboten, an der interdisziplinären Integration teilzunehmen.

Deutschland hat seit jeher viel zur Weltkultur beigetragen, sei es in den Bereichen Geisteswissenschaften, Wissenschaft und Technik, Recht und Regulierung, Philosophie, Musik, Kunst und so weiter. Nach der Wiedervereinigung im Jahr 1990 hat Deutschlands Rolle in der internationalen Gemeinschaft immer mehr an Wichtigkeit gewonnen. Von der Förderung der europäischen Integration über die erfolgreiche Einführung des Euro und die aktive Beteiligung an internationalen Angelegenheiten bis hin zur Rolle des Moderators bei internationalen Streitigkeiten hat Deutschland seine Bedeutung auf internationaler Ebene voll unter Beweis gestellt. Dies führte mit dazu, dass in der internationalen Gemeinschaft ein neues Interesse an der Forschung über Deutschland ausgelöst wurde, wie das Beispiel der berühmten Georgetown University in den Vereinigten Staaten zeigt. Die Georgetown University nannte ihr ursprüngliches „European Institute" in „Center of German and European Studies, School of Foreign Service" um.

In den letzten Jahren hat Taiwan Reformen in verschiedenen Bereichen vorangetrieben, wie z. B. in der Sozialfürsorge und dem Wahlsystem, wobei oft auf das deutsche System Bezug genommen wurde. Daher ist es das vorrangige Ziel des unseres Masterstudiengangs, Talente mit umfangreichen Fähigkeiten und beruflicher Intelligenz zu fördern, damit sie eine wichtige Rolle im akademischen, kulturellen, kommunikativen und diplomatischen Austausch zwischen den beiden Ländern spielen können. D. h. zusammenfassend kann man sagen, dass wir mit unserem Masterstudiengang wirklich die Bedürfnisse von Staat und Gesellschaft erfüllen.

 

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